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Annas Sommer - Bild 1/6 >
       
     

ANNAS SOMMER


AMIGOMÍO


LA AMIGA


DESEMBARCOS –  es gibt kein Vergessen


DIE VERLIEBTEN


DIE KÜMMELTÜRKIN GEHT


IM LAND MEINER ELTERN


MALOU


ZWICKEL AUF BIZYCKEL


CONFUSION / DIFFUSION


DER DEUTSCHE FREUND


WER SICH NICHT WEHRT KANN NICHT GEWINNEN


MOSCONI ODER WEM GEHÖRT DIE WELT


FICTIONAL LIES ON RIGHT OCCASIONS

   

ANNAS SOMMER

Deutschland/ Griechenland/ Spanien 2001
Malena Films in Koproduktion mit Integral Film (Deutschland), FS Productions (Griechenland) und El Imán, (Spanien)
Gefördert von Filmstiftung NRW, BKM, Filmboard Berlin- Brandenburg, Greek Film Center, Ministerio de Educación y Cultura, Eurimages und in Zusammenarbeit mit Canal + Spanien

Spielfilm, 35 mm, 107 min, griechisch, deutsche, spanische, englische Originalfassung mit englischen Untertiteln und synchronisierte Fassung in deutsch
Drehorte: Deutschland und Griechenland


Inhaltsangabe:

Als die 50jährige Photojournalistin Anna Kastelano (Angela Molina) auf der griechischen Insel Symi ankommt, weiß sie noch nicht, dass ihr Leben eine Wende erfahren wird. Eigentlich ist sie an den Ferienort ihrer Familie nur zurückgekehrt, um ihre Erbschaft – das Haus ihrer griechischen Familie – zu übernehmen. Doch als formale Fragen sie zwingen, die alte Familientruhe zu öffnen, um wichtige Dokumente zu finden, entstehen aus der Truhe die Geister der Erinnerung und konfrontieren sie mit ihrer eigenen Geschichte und lassen sie die Gegenwart neu erfahren... 

Eine Liebesaffäre zwischen Anna und Nikóla beginnt und eine Reise in die Erinnerung. Eine sinnlich-mediterrane Geschichte über Liebe, Leben und Abschied.


Kommentar:

"Annas Sommer" ist ein leichtherziger Film über die Zeit – die erinnerte Zeit, die verstreichende Zeit (just als wir im Kino sitzen und den Kräften der Zeit bei der Arbeit zusehen) und, konsequenterweise, das Ende der Zeit – den Tod. Jeanine Meerapfel hat das Unmögliche bewältigt: einen wundersam leichten Film über Verlust und Gewinn, über verlorene und gewonnene Liebe, über das Eine im Anderen. Die Sinnlichkeit ihrer Filmsprache –durchglühte griechische Insel, Wärme in der blauen Nacht, die Präsenz der Gegenstände, das Leben im Essbaren, Süden und Norden (Berlin) – vermittelt sich einzigartig über das Spiel von Angela Molina. Schön im Altern, fragil im Lieben, ein dramaturgisch geschickt eingefädelter universeller (femininer) Blick, der alles verzaubert, was er berührt. Ganz selbstverständlich gebiert eine Assoziation die nächste: wer liebt, liebt über den Tod hinaus. Die Spuren dieser Liebe verwandelt jeden Ort und dich selbst – dieses Lebensspiel muß man lernen (und der Film baut ein Labyrinth, dessen Farben, Formen und fast spürbaren Gerüchen man sich hingeben muß): es ist Trauerarbeit als Lebensarbeit. Letzte Dinge, die zu ersten Schritten werden.
All' dieses kann man in sich spüren – und gleichermaßen ganz unbelastet das Versprechen des Titels aufnehmen: eine Sommer-Zeit leichten und schweren Herzens verbringen. Ein köstlich leichter Film über Abschied und Tod! Ein Film gegen die Angst. "

(Horst Königstein)

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Buch und Regie:
Jeanine Meerapfel
   
Darsteller:
Angela Molina, Herbert Knaup, Dimitris Katalifos, Rosana Pastor, Maria Skoula
   
Kamera:
Andreas Sinanos
   
Szenenbild:
Alexander Scherer, Dora Lelonda
   
Kostüm:
Julia Stavridou
   
Maske:
Fanis Alexaki, Nicole Stoewesand
   
Ton:
Eva Valiño
   
Schnitt:
Bernd Euscher
   
Musik:
Floros Floridis
   
Produktion:
Integral Film, Malena
Films, FS Productions und El Imán
   
   
Preise:
Spezialpreis der Jury auf dem Festival in Mar del Plata
Weitere Festivalteilnahmen: Jerusalem, Hof, Chicago, Montreal, San Francisco und New York
   
   
   
Filmfestivals:
Montréal 2001, Chicago 2001, Mannheim-Heidelberg 2001, Hof 2001, Museum of Modern Art - New York 2001, Thessaloniki 2001, Lünen 2001, Berlin 2002, Mar del Plata 2002 (Sonderpreis der Jury), Innsbruck 2002, Shanghai 2002, Jerusalem 2002, Jewish Festival San Francisco 2002, Mittelmeerfestival Köln 2002 u.v.a..
   
   
   
   
Vertrieb:
DVD Edition (eine Auswahl aus Jeanine Meerapfels Filmen)
Neue Visionen: info@neuevisionen.de
www.goodmovies.de
   
   
   
Internationaler Vertrieb:
Malena Filmproduktion: info@malenafilm.com
   
Kinoverleih:
Deutsche Kinemathek: filmverleih@deutsche-kinemathek.de
   
Soundtrack-CD:
zu beziehen über Floros Floridis: florosfloridis@gmail.com