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Mosconi oder wem gehört die Welt - Bild 1/4 • >
       
     

MOSCONI ODER WEM GEHÖRT DIE WELT


FICTIONAL LIES ON RIGHT OCCASIONS


ANNAS SOMMER


AMIGOMÍO


LA AMIGA


DESEMBARCOS –  es gibt kein Vergessen


DIE VERLIEBTEN


DIE KÜMMELTÜRKIN GEHT


IM LAND MEINER ELTERN


MALOU


ZWICKEL AUF BIZYCKEL


CONFUSION / DIFFUSION


DER DEUTSCHE FREUND


WER SICH NICHT WEHRT KANN NICHT GEWINNEN

   

MOSCONI ODER WEM GEHÖRT DIE WELT

Argentinien/ Deutschland 2007
Malena Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut

Dokumentarfilm, HDV, 79 min, Farbe, spanische Originalfassung mit deutschen und englischen Untertiteln
Drehort: Salta, Argentinien


Inhaltsangabe:

Protagonisten dieses Films sind eine Gruppe von Menschen, die sich mit Arbeitslosigkeit, Naturzerstörung und Verarmung nicht abfinden; sie haben die Union Arbeitsloser Arbeiter in Mosconi gegründet und kämpfen um ihr Überleben.
Mosconi ist eine Kleinstadt im Norden Argentiniens. Sie gilt als Paradigma für das, was man heute unter Verlust von Staat und Politik versteht.
Waren vor der Privatisierung des staatlichen Erdölkonzerns 95 Prozent der Bevölkerung Mosconis dort beschäftigt, so stieg die Arbeitslosenquote danach auf 70 Prozent. Doch nicht nur die traditionellen Arbeitsverhältnisse lösten sich auf, sondern das gesamte System infrastruktureller Versorgung. Heute kann sich die Mehrheit der dort lebenden Bevölkerung nicht einmal eine Gasflasche leisten (Erdgas ist in Argentinien der günstigste Energieträger). Wasser gibt es in Mosconi nur sechs Stunden täglich, und auch dann nur verschmutztes. Sämtliche öffentlichen Institutionen des Gesundheits- und Bildungsbereichs dämmern vor sich hin und leisten nur sporadisch Dienste.
Im Laufe der letzten Jahre nahm der Protest der Arbeitslosen an Intensität und Komplexität zu. Aus der Taktik des Protestes entwickelte sich eine Überlebensstrategie, die modellhaft für andere Protestaktionen im Land steht und hauptsächlich paradigmatische und kreative Formen der Wiederherstellung des sozialen Netzes aufweist.
Der Film handelt von ihren Aktionen, ihren Projekten, ihrer Lebenshaltung und entstand während eines Filmseminars, das vom Goethe Institut organisiert wurde.


   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Buch und Regie:
Jeanine Meerapfel
   
Mitwirkende:
José „Pepino“ Fernández, Juan Carlos „Gipi“ Fernández, Rodolfo „Chiqui“ Peralta, Inés Torres, Sandra Molina
   
   
Kamera:
Malena Bystrowicz
   
Schnitt:
Paula Goldstein
   
Musik:
Floros Floridis
   
Produktion:
Malena Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem
Goethe Institut, Buenos Aires
   
   
Vertrieb:
DVD- Box „Jeanine Meerapfel- Edition der Filmemacher"
Neue Visionen: info@neuevisionen.de
www.goodmovies.de
   
   
   
Internationaler Vertrieb:
Malena Filmproduktion: info@malenafilm.com