Press Comments: Anna´s Summer
   
 

ANNA´S SOMMER ist ein leichtherziger Film über die Zeit - die erinnerte Zeit, die verstreichende Zeit (just als wir im Kino sitzen und den Kräften der Zeit bei der Arbeit zusehen) und, konsequenterweise, das Ende der Zeit - den Tod. Jeanine Meerapfel hat das Unmögliche bewältigt: einen wundersam leichten Film über Verlust und Gewinn, über verlorene und gewonnene Liebe, über das Eine im Anderen. Die Sinnlichkeit ihrer Filmsprache - durchglühte griechische Insel, Wärme in der blauen Nacht, die Präsenz der Gegenstände, das Leben im Essbaren, Süden und Norden (Berlin) - vermittelt sich einzigartig über das Spiel von Angela Molina. Schön im Altern, fragil im Lieben, ein dramaturgisch geschickt eingefädelter universeller (femininer) Blick, der alles verzaubert, was er berührt. Ganz selbstverständlich gebiert eine Assoziation die nächste: wer liebt, liebt über den Tod hinaus. Die Spuren dieser Liebe verwandelt jeden Ort und dich selbst - dieses Lebensspiel muß man lernen (und der Film baut ein Labyrinth, dessen Farben, Formen und fast spürbaren Gerüchen man sich hingeben muß: es ist Trauerarbeit als Lebensarbeit. Letzte Dinge, die zu ersten Schritten werden. All dieses kann man in sich spüren - und gleichermaßen ganz unbelastet das Versprechen des Titels aufnehmen: eine Sommer-Zeit leichten und schweren Herzens verbringen. Ein köstlich leichter Film über Abschied und Tod! Ein Film gegen die Angst.

Horst Königstein, Juli 2001

 

 

 

ANNAS SOMMER

Eine Frau überwindet auf einer Insel Zeit und Raum
zermürbt vom Tod ihres Geliebten Max (Herbert Knaup) zieht sich die Fotografin Anna (Angela Molina) einen Sommer lang in das Haus ihrer Eltern auf eine griechische Insel zurück. Eine Reise in die Vergangenheit: Das Haus scheint bevölkert von Phantomen, Anna trifft ihre Eltern, die große Liebe ihres Vaters - und immer wieder Max;
Auf einmal gibt es da noch Nikola: jung, vital und sehr irdisch, Er teilt für einige Zeit Annas Bett und Gedanken.
Jeanine Meerapfel bezeichnet ihr Drama als „eine innere Zeitreise, bei der Anna sich an einem realen Ort aufhält und mit den Gedanken und Emotionen in andere Zeitebenen und Orte eintaucht“.
Gekonnt kontrastiert Meerapfel Bilder der Sinnlichkeit - sonnenerwärmte Steine, Hände bei der Essenszubereitung,
durch kühles Meerblau gleitende Körper - mit Annas gedanklicher Welt der Trauer. Eine Reise; die den Zuschauer in den Bann zieht.



Silke Schütze

Cinema, Januar 2002

 

 

 

 

Ein Haus voll Erinnerungen

Die Story: Den Sommer verbringt Anna (Angela Molina) im Haus ihrer Großeltern auf einer griechischen Insel. Sie will es verkaufen - und so ihre Erinnerungen loswerden. Denn alle Menschen, die sie geliebt hat, sind tot. Ihre jüdische Großmutter kam im KZ um, ihr Vater starb in seiner Heimat und vor einem Jahr verlor sie ihren Mann Max (Herbert Knaup). Anna spricht mit den Toten, taucht in die Vergangenheit ein. Dann lernt Sie den attraktiven Nicola kennen und alles wird anders.
Die Regisseurin: Jeanine Meerapfel wurde in Argentinien geboren, lebt seit 1964 in Deutschland, ist Professorin für Filmregie an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie bekam mehrere Filmpreise.
Der Star: Schon als Dreijährige wollte die Spanierin Angela Molina Schauspielerin werden. Sie ging an das Theater, ließ sich zur Flamenco-Tänzerin ausbilden, drehte unter Luis Bunuel: "Das obskure Objekt der Begierde".
BZ-Wertung: Ein Film, der Urlaubswünsche weckt. Man wird an einen paradiesischen Ort entführt, gerät in die gleiche melancholische Stimmung wie Anna. Die Rückblenden stören nie, weil man mehr über diese Frau erfahren will. tsch

 
Bildzeitung • 8/2002 • 10. Januar 2002

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KINO / „Annas Sommer" von Jeanine Meerapfel im Obscura
Melancholie in der Ägäis
Abschiede ohne Trauer: Die Regisseurin stellte ihren neuen Film vor

Eine Frau begegnet auf einer Insel den verstorbenen Menschen ihrer Vergangenheit:
Jeanine Meerapfels Film „Annas Sommer" ist eine poetische Reise in die Landschaften der Erinnerung. Die Regisseurin» die einst auch in Ulm wirkte, stellte ihren Film im Obscura vor.

Erinnerungen kommen ungerufen. Sie brauchen nur einen kleinen Anlass, schon sind sie da. Für Anna (Angela Molina) kommen die Erinnerungen bruchstückhaft und beständig am Ort ihrer Jugend, einer Insel in der Ägäis. Die in der Großstadt lebende Fotografin kehrt auf ihre Insel zurück und begegnet dort ihren Verstorbenen: den Eltern und Großeltern und vor allem ihrem Freund Max.
Für die Regisseurin Jeanine Meerapfel war die Ulmer Erstaufführung von „Annas Sommer" auch eine Rückkehr und gleichzeitig eine Begegnung mit der Vergangenheit. Die in Buenos Aires geborene Filmemacherin widmete den Abend im Obscura ihrer Freundin Monica Botskor (der kürzlich verstorbenen SÜDWEST PRESSE-Redakteurin). Die Mehrzahl der zahlreichen Zuschauer kannte Jeanine Meerapfel noch als Filmseminarleiterin an der
Ulmer vh (1970-1980) oder als Filmkritikerin. Seit mehr als zehn Jahren lehrt die ehemalige Studentin der Ulmer Hochschule für Gestaltung als Professorin an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Jeanine Meerapfel wählte für ihren Film „Annas Sommer" die Kulisse Griechenlands: „weil ich für Annas Wiederkehr ins Leben die Sinnlichkeit des Mittelmeers brauchte. Sinnlich ist alles an diesem Film. Das Türkis der Fensterläden und des Meeresspiegels; die Halbschatten in der Häuserkühle, die Düfte der vielen Gerichte, die im Verlaufe der Erzählung gekocht und verzehrt werden. Sinnlich ist auch der Inhalt einer Familientruhe: Alte Tagebücher, Fotos, Ballettschuhe und ein Telegramm setzen Erinnerungen frei. Das Erinnerungskaleidoskop beginnt sich zu drehen. Mal schaut ihr der Vater beim Aushöhlen eines Seeigels zu," mal isst sie mit Max (Herbert Knaup) hartes Brot, das zu anderen Filmsequenzen überleitet, in denen Anna den kranken Max mit Brot zu füttern versucht.

Gute Lebensgeister
Nichts ist linear in dem Film. Zeitebenen verschieben sich, Orte wechseln, Vorher und Nachher gleiten ineinander. Begebenheiten der Vergangenheit finden im Heute mit anderen Personen statt. Die Steintreppe, die einst Max hinunterlief, wird heute von Nikola, Annas vorübergehendem Freund, begangen.

Doch Annas Erinnerungen kommen nicht als marternde Gesellen, sondern als gute Lebensgeister, die einen neuen Lebensabschnitt einläuten.
„Ich wollte einen Film über das Überwinden von Verlusten machen und über das Weiterleben mit ihnen", meinte die Autorin nach der Filmvorführung. Dabei musste sie das Element der Zeit überwinden. ohne etwa die Orts- oder Zeitangaben als Hinweis einzublenden. Das gelingt ihr ganz mühelos mit einfach zu identifizierenden Orten wie London oder Berlin oder durch die Kleidung des jeweiligen Jahrzehnts. Die Musik von Floros Floridis untermalt mit sephardischen Liedern, argentinischem Tango oder einer makedonischen Brass-Band die von Leichtigkeit und sanfter Melancholie getragenen Stimmungen.
„Annas Sommer" ist mit jeder Faser positiv und streichelsanft. Manchmal zu soft. Kantige Gefühle wie Aggression, Verbitterung und Härte haben in „Annas Sommer" keinen Platz. Die Regisseurin Jeanine Meerapfel wuchert mit sinnlichen Bildern, Emotionen. Es darf über das Sättigungsgefühl hinaus in schönen Bildern geschwelgt werden, und selbst das Bittere wie der Tod schmeckt in „Annas Sommer" noch süß.



CHRISTINA MAYER
Ulmer Kulturspiegel • Montag, 8. April 2002

 


 

Niemand ist eine Insel

Man braucht keinen Swimmingpool in der Ägäis:
Janine Meerapfels Film: „Annas Sommer"

Kaum angekommen im Ferienhaus ihrer griechisch-jüdischen Großeltern; bereitet sich die Photographin Anna Kastelano auf einen Abschied vor. Nach ihrem Vater ist nun auch Annas spanischstämmigc Mutter verstorben. Das idyllische Haus auf einer griechischen Insel ist ihr zugefallen, doch ihr eigentliches Erbe sind die Geister. Großmutter Anna, die in Theresienstadt ermordet wurde, sitzt an der Ahnentafel wieder neben ihrem Mann, der sie, vorangegangen ins Schweizer Exil, nicht freizukaufen vermochte.
Annas Vater Leon lächelt in die ganz und gar nicht gespenstische Runde, ausgelassener als Annas Mutter Malena ihn jemals kennenlernen sollte, weil er im Tod endlich mit seiner ersten großen Liebe wie-dervereint ist: Noch einer Anna, die schön, jung und lebenshungrig an Tuberkulose starb.
Doch der Tote, dessen Anblick die neununvierzigjährige Photographin Anna in Jeanine Meerapfels Film Annas Sommer am heftigsten quält, ist Max. Gerade ein Jahr ist es her, dass Max sich den Familiengeistem zugesellt hat. Zeitschleifen unterbrechen die Linearität der Erzählung
wie Wasserarme, die sich um Inseln legen und selbstvergessen in sich kreisen, bis sie auf verschlungenen Wegen doch in einunddasselbe Meer münden.
Max ist solch eine Insel, die vom Unterstrom der Erzählung immer berührt und aufgesucht wird, während auf anderer Wellenlinie Annas Geschichte weitergeht. Die Rückblenden, die sich erkennbar ans Werk des griechischen Filmemachers Theo Angelopoulos anlehnen, sind nicht chronologisch, sondern folgen der Ordnung des Gefühls: Die Erinnerung an den plötzlichen Tod des Geliebten schiebt sich kalt und verregnet in Annas Sommer, aber da sind auch die Momente, in denen der Beginn dieser Liebe ihre einsame Gegenwart überlagert und Max noch einmal bei ihr ist: In Berlin, wo das ungleiche Paar arbeitet und bisweilen auch lebt, auf der Insel am agäischen Meer, wo seltene Glücksmomente gelingen.
Max Tod lasst Anna das Alter fühlen, das Liebe sie vergessen machte. Aber auch ihr Blickwinkel auf Mutter und Vater verändert sich, löst Leon und Malena Kastelano aus der asexuellen Elternrolle. Die unstimmige Liebesgeschichte der Eltcrn, die frühe Leidenschaft des Vaters für die lungenkranke Anna; all die Geschichten der vergeblichen Liebe, die Annas Leben vorangingen. kommen endlich zu ihrem Recht.
Dass der Makler, der das Haus für Anna verkaufen soll, am fehlenden Swimming Pool scheitert, nach dem die fürs nahe Meer blinden Interessenten fragen, verlängert Annas Sommer zu einem kleinen Selbstbetrug: Immer noch schön und entbrannt von melancholischem Verlangen angelt sie sich den fünfundzwanzig Jahre Jüngeren Fischer Nikola.
Sehr zärtlich und durchdrungen von gemischten Gefühlen sind die Liebesszenen, die Jeanine Meerapfel zwischen Anna und Nikola gedreht hat. und doch schwingt in den Gesten der beiden der gegenseitige Verrat immer mit. Anna denkt an Max, Nikola an die große leere Wohnung in Berlin. in die ihn seine wohlhabende Liebhaberin mitnehmen soll.
Am Ende des Sommers wird Anna die Insel alleine verlassen, nicht ohne die Besitzurkunden für das Hans in der Farnilientruhe versiegelt zu haben. Nur durch einen verborgenen Mechanismus ist diese Schatzkiste zu öffnen, durch die Abweichung vom leicht erwarteten Zugang: Wie Annas Erinnerungen, wie Jeanine Meerapfels gelungenster Film.


Heike Kühn
Frankfurter Rundschau, 11.1.2002
   
   
  Bibliographie:

Texte (Auswahl) über Annas Sommer
• Arévalo, Agustín: "Historias de la memoria“, Revista: 17° Festival Internacional de Cine de Mar del Plata, 13 de marzo de 2002.
• Cendrós, Teresa: "Ángela Molina exhibe una bella madurez en ‚El verano de Anna‘“,El País, Madrid, 28 de junio de 2002.
• Cockrell, Eddie: "Anna’s Summer“, Variety, New York, September 17-23, 2001.
• Fründt, Bodo: "Wie frisch gepflückt", Süddeutsche Zeitung, München, 29./30. Mai 2002, Nr. 122, S. 14.
• Krull, Volker: "Interview: Jeanine Meerapfel", Film & TV Kameramann 1/ 2002, 51. Jahrgang, S.8-19.
• Kühn, Heike: "Niemand ist eine Insel“, Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main, 11.01.2002.
• Müller, Matthias: "Das Herz öffnen für Phantasie und Emotionen“, Mannheimer Morgen, Mannheim,13.11.2001.
• Pohlmann, Sonja: "Ganz reale Geister unter der Sonne Griechenlands“, Wochenzeitung, Köln, 01.01.2002.
• Ranzani, Oscar: "Una explosión de talento“, Página /12, Buenos Aires, 25 de marzo de 2002.
• Seidel, Hans-Dieter: "Die Freiheit der Erinnerung", Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, 9. Januar 2002,Nr. 7, S. 42.
• Seidel, Hans-Dieter: "A departure that will not be another farewell“, International Herald Tribune, New York, January 15, 2002.
• Seitz, Andrea: "Exil und Heimat", Tip 1/2002, Berlin, Januar 2002.
• Sterneborg, Anke: "Annas Sommer“, epd-Film 1/2002, Frankfurt am Main, Januar 2002, S. 40.
• Torreiro, M.: "Volver a la vida“, El País, Madrid, 12 de julio de 2002.
• "Die Geister des Ortes", Berliner Zeitung, Berlin, 10. Januar 2002.


Texte (Auswahl) über Jeanine Meerapfel und ihre Filme
• Bartels, Ulrike: "Kampf und Poesie", Prinz, Köln, Dezember 1991, S. 16.
• Bock, Hans-Michael (Hrsg.): "Jeanine Meerapfel - Filmemacherin", CineGraph. Lexikon zum deutschsprachigen Film, Bd. 3, D 1, edition text+kritik, München, 1984 (Loseblattsammlung).
• Braun, Rainer: "Die Angst als Form der Unterdrückung. Interview mit der Filmemacherin Jeanine Meerapfel", Die Wahrheit, Berlin, 17.02.1989.
• Corboud, Patricia: "Jeanine Meerapfel's new film draws strength from vulnerability", The German Tribune, 15.05.1992 (Erstveröffentlichung [deutsch] in: Kölner Stadt-Anzeiger, Köln, 30.04.1992).
• Elías, Carlos Francisco: "Queremos tanto a Jeanine! (Berlín no cree en lágrimas)", Listín Diario, Santo Domingo, 02.04.1983.
• García Oliveri, Ricardo: "El desarraigo en la obra de Jeanine Meerapfel", TIEMPO
Argentino, Buenos Aires, 03.04.1985 (über: "Die Kümmeltürkin geht" und "Im Land meiner Eltern").
• García Oliveri, Ricardo: "El exilio que no dá laureles", Clarín, Buenos Aires, 09.06.1995 (über: "Amigomío").
• Geidel, Cornelia: "Erinnern gegen das Vergessen: Jeanine Meerapfel - Porträt einer
politischen Filmemacherin", Magisterarbeit, Philosophische Fakultät II, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 1996.
• Girven, Tim: "When memory speaks", Index on Censorship, London, No. 3/1991.
• Grob, Norbert: "Tragödie einer kämpferischen Frau", DIE ZEIT, Hamburg, 26.09.1991(über: "La Amiga").
• Grob, Norbert: "Einer langen Nacht Reise in den Tag", DIE ZEIT, Hamburg, 09.06.1995 (über: "Amigomío").
• Hippen, Wilfried: "Ein internationaler Gringo", taz Bremen, Bremen, 22.06.1995 (über: "Amigomío").
• Hochheiden, Gunar: "Detektivin in eigener Sache - Jeanine Meerapfels bemerkenswerter erster Kinofilm 'Malou'", Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main, 23.03.1981.
• Insdorf, Annette: "Indelible Shadows. Film and the Holocaust", First Vintage Books Edition, New York 1983, S. 158 - 161.
• von Jhering, Barbara: "Ein bißchen deutsch. 'Die Kümmeltürkin geht'", DER SPIEGEL, Hamburg, 06.05.1985.
• Ludin, Malte: "Die Kümmeltürkin geht", Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main,
30.04.1985.• Magee, Shawn S.: "Cross cultural examination", JUMP CUT, USA, No. 30,
S. 63 – 64 (über: "Malou" und "Im Land meiner Eltern").
• Meier, Rainer: "Film: Im Land meiner Eltern", sozialmagazin, Basel, Dezember 1981, Heft 12.
• Monge, Carlos: "Necesité filmar aquí para saber quien soy", Siete Días, Buenos Aires, Nº 1132, 20.-26.04.1989.
• Monteagudo, Luciano: "Una argentina que se fue a Alemania", El periodista de Buenos Aires, Buenos Aires, 12-18.04.1985.
• Morrone, John: "The Myth and Melodram of Jeanine Meerapfel", The New York Native, New York, January 1984 (über "Malou").
• Petz, Thomas: "Die Abenteuer der Identität. Jeanine Meerapfels Spielfilmdebüt 'Malou'", Süddeutsche Zeitung, München, 28./29.03.1981.
• Plotkin, Janis/Libresco, Caroline/Feiger, Josh (Hrsg.): "Independent Jewish Film. A Resource Guide", San Francisco Jewish Film Festival, San Francisco 1996, S. 82 f., 88.
• Pönack, Hans-Ulrich: "'Heimat nicht als Land'. Filmemacherin Jeanine Meerapfel über
ihren Film 'Malou'", tip, Berlin, Nr. 6 / 81.
• Pönack, Hans-Ulrich: "Abschied von Gestern", tip, Berlin, Nr. 8 / 85 (über: "Die Kümmeltürkin geht").
• Rauh, Inge: "Zwischen zwei Welten. Exil, Emigration und Filmemachen: Ein Gespräch mit der Regisseurin Jeanine Meerapfel in Nürnberg", Nürnberger Nachrichten, Nürnberg, 03.03.1995.
• Reitz, Edgar: "Bilder in Bewegung. Essays - Gespräche zum Kino", Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, 1995, S. 103 - 108, 304.
• Rhode, Carla: "Die Mütter der Plaza de Mayo. Jeanine Meerapfels Film 'La Amiga'", Der Tagesspiegel, Berlin, 28.09.1991.
• Riedle, Gabriele: "Tango auf der Siegessäule", DIE ZEIT, Hamburg, Nr. 41, 03.10.1991 (über: Jeanine Meerapfel und ihre Filme).
• Schäfer, Michael: "Kraft der Verzweiflung. Jeanine Meerapfels Film 'La Amiga' läuft im Lumière an", Göttinger Tageblatt, Göttingen, 14.12.1991.
• Schneider, Roland: "Jeanine Meerapfel. Les multiples visages de la diaspora", CinémAction, Ed. du Cerf, Paris 1986, S. 213 - 219.
• Schneider, Roland: "Histoire du cinéma allemand", Les Éditions du Cerf, Paris 1990, S. 175, 182, 207.
• Schütte, Wolfram: "Desembarcos. Es gibt kein Vergessen", Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main, 21.02.1989.
• von Schwarzkopf, Margarete: "Filme über Frauen von einer Nicht-Feministin", DIE WELT, Hamburg, 06.11.1989.
• Staff, Herald: "Looking for one's own roots", Buenos Aires Herald, Buenos Aires, 09.06.1994 (über. "Amigomío").
• Tabbia, Alberto: "'En la tierra de mis padres', apasionante film de la argentina Jeanine Meerapfel", Convicción, Buenos Aires, 06.03.1982 (über: "Im Land meiner Eltern").
• Terhechte, Christoph: "Lied der Hoffnung. Desembarcos", Journal IFB, Berlin, Heft 11, 20.02.1989 (über: "Desembarcos. Es gibt kein Vergessen")
• Trelles Plazaola, Luis: "Nostalgias y rebeldías: 5 directoras latinoamericanas de cine en Europa", Editorial Plaza Mayor, Inc., Puerto Rico, 1992, S. 43 - 72.
• Ulbrich, Maja: "Einen behutsamen Dialog herstellen", Film und Fernsehen, Berlin (Ost), DDR 1988, Heft 11, S. 37 - 41(über: "La Amiga")
• Weiser, Petra: "'Ich werde ganz sicher immer wieder das gleiche noch einmal erzählen.' Jeanine Meerapfel und ihre Filme", 2 Bände, Magisterarbeit, Sozialwissenschaftliche Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, 1994.II)


Fernseh- und Radiosendungen (Auswahl) über Jeanine Meerapfel
• "Kinowerkstatt" mit Michael Strauwen und Jürgen Kritz, Norddeutscher Rundfunk (NDR), Köln (über: "Die Kümmeltürkin geht").
• "Alrededor de La Amiga", TAWA Cooperativa Fílmica y Jorge Estrada Mora S.A., Buenos Aires ("Making of 'La Amiga'").
• "Hallo Berlin", SAT 1, Berlin, 28.05.1989 (über: "La Amiga").
• "10 vor 11: Besuch aus Buenos Aires. Porträt Jeanine Meerapfel" von Alexander Kluge, dctp, RTL, Köln, 06.11.1989 (über: "La Amiga" u.a.).
• "Miami Film Festival 1990", NTSC, Miami, Februar 1990 (über "La Amiga").
• "Videobrief aus Buenos Aires" von Malte Ludin, Sender Freies Berlin 1989, ("Making of 'La Amiga'").
• "Portrait Jeanine Meerapfel von Norbert Carius", Saar Report, Saarbrücken 19.09.1990.
• "Wortwechsel: Jeanine Meerapfel im Gespräch mit Gabriele von Arnim", 45 Min., Südwestfunk (SWF), Baden-Baden, Juli 1991 (über alle Filme und die Arbeit von Jeanine Meerapfel).
• "Kinostarts" mit Jürgen Kritz, Hessischer Rundfunk 1991, hessen 3, Frankfurt am Main, 23.09.1991 (über: "La Amiga").
• "Kulturweltspiegel: Drehbuchbeobachtungen bei 'Amigomío' in Potosí", Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln 1992 ("Making of").
• "Europa semanal", Deutsche Welle, Köln, Februar 1994 (Interview).
• "Stars & Streifen", Fernsehen aus Berlin GmbH (FAB), Berlin (über "Amigomío").
• "Tele Tip", ARD, mm , Frankfurt am Main (über: "Amigomío").
• "Film ab", Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg (ORB), Potsdam, 29.05.1995 (über: "Amigomío").
• "Viadukt: Jeanine Meerapfel zu Gast", Sender Freies Berlin (SFB4), Berlin, Radio Multikulti, 31.05.1995 (Interview; über: "Amigomío").
• "NDR Talkshow", Norddeutscher Rundfunk (NDR), Hamburg, 10.06.1995.
• "Sonntagsmagazin", 3 SAT, Mainz, 11.06.1995 (Interview von Bernadette Schoog).
• "Nachtradio mit Jeanine Meerapfel", Südwestfunk (SF1), Baden-Baden, 02.01.1996 (Interview von Eva Lauterbach).
• "Europa semanal: Portrait Jeanine Meerapfel", Deutsche Welle, Köln, 10.03.1997 [spanisch].
• "Boulevard Deutschland", Deutsche Welle, Köln, 06.02.1998 (Interview).
• "Boulevard Germany", Deutsche Welle, Köln, 06.02.1998 (Interview).

 

Director & Screenplay: Jeanine Meerapfel

Director of Photography: Andreas Sinanos

Editor: Bernd Euscher

Music: Floros Floridis

Executive Producer: Dagmar Jacobsen, Integral Film, Germany

Cast: Anna (Angela Molina), Max (Herbert Knaup), Leon Kastelano (Dimitris Katalifos), Malena (Rosana Pastor), Anna Levi (Maria Skoula)

Production: Integral Film, Berlin

In coproduction with: Jeanine Meerapfel Malena Films (Germany), Fanis Synadinos, FS Production (Greece), José Luis Borau, EL IMAN (Spain), WDR, ARTE and ERT

In cooperation with: CANAL + Spain

This film was supported by: Filmstiftung NRW, BKM, Filmboard Berlin- Brandenburg, Greek Film Center, Ministerio de Educación y Cultura, Eurimages

contact = Malena Filmproduktion GmbH & Co. KG
email: malenafilm@aol.com
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10629 Berlin
Phone: +49-(0)30-3246495
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Filmography Bibliography