| Press Comments: Anna´s Summer | |
|
ANNA´S SOMMER ist ein leichtherziger Film über die Zeit - die erinnerte Zeit, die verstreichende Zeit (just als wir im Kino sitzen und den Kräften der Zeit bei der Arbeit zusehen) und, konsequenterweise, das Ende der Zeit - den Tod. Jeanine Meerapfel hat das Unmögliche bewältigt: einen wundersam leichten Film über Verlust und Gewinn, über verlorene und gewonnene Liebe, über das Eine im Anderen. Die Sinnlichkeit ihrer Filmsprache - durchglühte griechische Insel, Wärme in der blauen Nacht, die Präsenz der Gegenstände, das Leben im Essbaren, Süden und Norden (Berlin) - vermittelt sich einzigartig über das Spiel von Angela Molina. Schön im Altern, fragil im Lieben, ein dramaturgisch geschickt eingefädelter universeller (femininer) Blick, der alles verzaubert, was er berührt. Ganz selbstverständlich gebiert eine Assoziation die nächste: wer liebt, liebt über den Tod hinaus. Die Spuren dieser Liebe verwandelt jeden Ort und dich selbst - dieses Lebensspiel muß man lernen (und der Film baut ein Labyrinth, dessen Farben, Formen und fast spürbaren Gerüchen man sich hingeben muß: es ist Trauerarbeit als Lebensarbeit. Letzte Dinge, die zu ersten Schritten werden. All dieses kann man in sich spüren - und gleichermaßen ganz unbelastet das Versprechen des Titels aufnehmen: eine Sommer-Zeit leichten und schweren Herzens verbringen. Ein köstlich leichter Film über Abschied und Tod! Ein Film gegen die Angst. Horst Königstein, Juli 2001 |
|
|
|
|
ANNAS SOMMER Eine Frau überwindet auf
einer Insel Zeit und Raum |
|
Silke Schütze Cinema, Januar 2002 |
|
|
|
|
|
Ein Haus voll Erinnerungen Die Story: Den Sommer verbringt
Anna (Angela Molina) im Haus ihrer Großeltern auf einer griechischen
Insel. Sie will es verkaufen - und so ihre Erinnerungen loswerden. Denn
alle Menschen, die sie geliebt hat, sind tot. Ihre jüdische Großmutter
kam im KZ um, ihr Vater starb in seiner Heimat und vor einem Jahr verlor
sie ihren Mann Max (Herbert Knaup). Anna spricht mit den Toten, taucht
in die Vergangenheit ein. Dann lernt Sie den attraktiven Nicola kennen
und alles wird anders. |
Bildzeitung 8/2002 10. Januar 2002 |

|
|
KINO / Annas Sommer"
von Jeanine Meerapfel im Obscura Eine Frau begegnet auf einer
Insel den verstorbenen Menschen ihrer Vergangenheit: Gute Lebensgeister |
CHRISTINA MAYER Ulmer Kulturspiegel Montag, 8. April 2002 |

|
Niemand ist eine Insel Man braucht keinen
Swimmingpool in der Ägäis: Kaum angekommen im Ferienhaus
ihrer griechisch-jüdischen Großeltern; bereitet sich die Photographin
Anna Kastelano auf einen Abschied vor. Nach ihrem Vater ist nun auch Annas
spanischstämmigc Mutter verstorben. Das idyllische Haus auf einer
griechischen Insel ist ihr zugefallen, doch ihr eigentliches Erbe sind
die Geister. Großmutter Anna, die in Theresienstadt ermordet wurde,
sitzt an der Ahnentafel wieder neben ihrem Mann, der sie, vorangegangen
ins Schweizer Exil, nicht freizukaufen vermochte. |
|
Heike Kühn Frankfurter Rundschau, 11.1.2002 |
|
| Bibliographie: Texte (Auswahl) über Annas Sommer Arévalo, Agustín: "Historias de la memoria, Revista: 17° Festival Internacional de Cine de Mar del Plata, 13 de marzo de 2002. Cendrós, Teresa: "Ángela Molina exhibe una bella madurez en El verano de Anna,El País, Madrid, 28 de junio de 2002. Cockrell, Eddie: "Annas Summer, Variety, New York, September 17-23, 2001. Fründt, Bodo: "Wie frisch gepflückt", Süddeutsche Zeitung, München, 29./30. Mai 2002, Nr. 122, S. 14. Krull, Volker: "Interview: Jeanine Meerapfel", Film & TV Kameramann 1/ 2002, 51. Jahrgang, S.8-19. Kühn, Heike: "Niemand ist eine Insel, Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main, 11.01.2002. Müller, Matthias: "Das Herz öffnen für Phantasie und Emotionen, Mannheimer Morgen, Mannheim,13.11.2001. Pohlmann, Sonja: "Ganz reale Geister unter der Sonne Griechenlands, Wochenzeitung, Köln, 01.01.2002. Ranzani, Oscar: "Una explosión de talento, Página /12, Buenos Aires, 25 de marzo de 2002. Seidel, Hans-Dieter: "Die Freiheit der Erinnerung", Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, 9. Januar 2002,Nr. 7, S. 42. Seidel, Hans-Dieter: "A departure that will not be another farewell, International Herald Tribune, New York, January 15, 2002. Seitz, Andrea: "Exil und Heimat", Tip 1/2002, Berlin, Januar 2002. Sterneborg, Anke: "Annas Sommer, epd-Film 1/2002, Frankfurt am Main, Januar 2002, S. 40. Torreiro, M.: "Volver a la vida, El País, Madrid, 12 de julio de 2002. "Die Geister des Ortes", Berliner Zeitung, Berlin, 10. Januar 2002.
|
![]() |
Director & Screenplay: Jeanine Meerapfel Director of Photography: Andreas Sinanos Editor: Bernd Euscher Music: Floros Floridis Executive Producer: Dagmar Jacobsen, Integral Film, Germany Cast: Anna (Angela Molina), Max (Herbert Knaup), Leon Kastelano (Dimitris Katalifos), Malena (Rosana Pastor), Anna Levi (Maria Skoula) Production: Integral Film, Berlin In coproduction with: Jeanine Meerapfel Malena Films (Germany), Fanis Synadinos, FS Production (Greece), José Luis Borau, EL IMAN (Spain), WDR, ARTE and ERT In cooperation with: CANAL + Spain This film was supported by:
Filmstiftung NRW, BKM, Filmboard Berlin- Brandenburg, Greek Film Center,
Ministerio de Educación y Cultura, Eurimages |
| Filmography | Bibliography |